Kräutertee „Süsskraut – Stevia“

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Die Pflanze stammt ursprünglich aus Paragay in Südamerika. Seit Jahrhunderten wird Stevia rebaudiana schon von der indigenden Bevölkerung Brasiliens und Paraguays als Süßstoff und Medizin verwendet. Die Guarani-Indianer nennen es ka'a he'? (Süßkraut) und nutzen es, um ihren Mate zu süßen. Die Europäer lernten Stevia rebaudiana im 16. Jahrhundert kennen, als die spanischen Konquistadoren darüber berichteten, dass die südamerikanische Bevölkerung die Blätter einer Pflanze benutze, um Kräutertee zu süßen. Wissenschaftlich untersucht wurde die Pflanze erstmals um 1888 durch den aus dem Tessin nach Paraguay ausgewanderten Botaniker Moisés Santiago Bertoni, der 1899 auch die erste Beschreibung verfasste. Im Vergleich zum Rübenzucker sind Stevia-Blätter 30-mal, und der darin enthaltene süßende Stoff, Steviosid, ist in reiner Form sogar 150- bis 300-mal süßer. Dabei enthält das Blatt nur ein 300stel des physiologischen Brennwertes der süßkraftäquivalenten Menge von Haushaltszucker. Der Vorteil von Stevia gegenüber dem Süßstoff Aspartam ist, dass er auch ausreichend temperaturstabil ist und daher auch zum Backen und Kochen verwendet werden kann. In getrocknetem Zustand können die Blätter über Jahre aufbewahrt werden. Zulassung als Lebensmittel in Europa Nachdem ein Expertengremium der UN im Juni 2008 Süßstoff aus Stevia gesundheitliche Unbedenklichkeit attestiert hat, wurden in der Schweiz erste Einzelanträge zur Verwendung von Süßstoff-Zusatz aus Stevia bewilligt. So wurde Stevia in der Schweiz für einzelne Produkte wie Schokolade oder Eistee bewilligt. Des Weiteren ist Stevia (flüssig, Tabs, Pulver) in der Schweiz mittlerweile auch in Apotheken und Drogerien, seit März 2010 selbst in einigen Supermärkten erhältlich. In der EU ist der aus den Steviablättern gewonnene Süßstoff ab dem 2. Dezember 2011 als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Frankreich hatte bereits zuvor als erster EU-Staat per Dekret eine vorläufige Zulassung für Süßstoffe aus der Pflanze Stevia rebaudiana ausgesprochen. Die EU-Zulassung sieht für die verschiedenen Lebensmittel und Getränke Höchstwerte an Steviosid vor. Vor der Zulassung bestand bereits ein reger Internethandel mit Steviapräparaten, wobei diese, um das Verbot bzw. die Strafbarkeit zu umgehen, z. B. (wegen ihrer gleichzeitigen Anti-Karies-Wirkung) als Zahnpflegemittel deklariert wurden. Quelle: Wikipedia

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